Mitarbeiten oder spenden - beides hilft.
Die Notfallseelsorge im Main-Taunus-Kreis arbeitet spendenfinanziert und mit überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräften. Einmal jährlich bilden wir dafür neue Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger aus. Informieren Sie sich weiter unten auf dieser Seite zu unserer Ausbildung - oder Adressen in angrenzenden Landkreisen - oder kontaktieren Sie uns direkt. Eine Kontaktmöglichkeit finden Sie am Ende jeder Seite.
Spenden:
Falls Sie unsere Ehrenamtlichen mit einer Spende unterstützen wollen, freuen wir uns sehr. Bitte nutzen Sie dafür die untenstehenden Angaben.
Ev. Dekanat Kronberg
IBAN: DE48 5206 0410 0004 1002 04
BIC: GENODEF1EK1
Verwendungszweck: 900053698- I 94000- 482200 Notfallseelsorge
Bei Spenden über 100 Euro stellen wir auch gerne eine Spendenbescheinigung aus, sofern Sie bei Ihrer Überweisung Ihren Namen und Ihre Adresse mit angeben.
Mitarbeiten:
Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Ausbildung als Notfallseelsorgerin oder Notfallseelsorger bei uns.
Wir berichten über Voraussetzungen für Ausbildung und Mitarbeit und den Ablauf und Umfang der Ausbildung. Einmal im Jahr bieten wir eine Ausbildungsgruppe an - zuvor gibt es immer einen Informationsabend, an dem wir ausführlich berichten und für Fragen zur Verfügung stehen. Aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus, haben wir Ihnen die häufigsten Fragen hier beantwortet - bitte kommen Sie aber sehr gern zu unseren Infoabenden. Wir freuen uns, Sie persönlich kennenzulernen!
Wenn Sie sich über kommende Ausbildungstermine informieren wollen, schauen Sie gerne regelmäßig auf den Seiten der EKHN (Ev. Kirche Hessen-Nassau) vorbei. Dort werden Ausbildungstermine aus unterschiedlichen Landkreisen oder Städten veröffentlicht. Den Link finden Sie auch in unserer Linksammlung.
Nächster Ausbildungstermin im Main-Taunus-Kreis:
Unsere Ausbildungsgruppe 2026 steht bereits. Wir werden 2027 wieder ausbilden. Prüfen Sie gerne Termine aus anderen Kreisen (siehe Info oben) - ansonsten freuen wir uns auf Sie in 2027!
Was sind Kriterien für eine Mitarbeit?
- Zeitliche Flexibilität und die Möglichkeit, monatlich 48 Stunden Bereitschaftszeit leisten zu können
- Zugewandtheit zu Menschen, Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit
- Offenheit gegenüber anderen Lebenshaltungen (z.B. Kultur, Glaube)
- Bereitschaft, sich in ganzheitliches Lernen einzubringen
- vollendetes 23. Lebensjahr am Ende der Ausbildungszeit
- Sie sind derzeit nicht in psychotherapeutischer oder psychiatrischer Behandlung
- Führerschein Klasse B, verfügbarer PKW
- Smartphone mit mobilen Daten/Empfang, PC Zugang (z.B. Zugang zum Dienstplan)
Wie läuft die Ausbildung in der Notfallseelsorge?
Die Ausbildung besteht aus:
- 120 Unterrichtseinheiten (vier thematisch festgelegte Module können entweder alle in einem Kurs oder unabhängig voneinander belegt werden, wenn Ihnen eine Teilnahme nicht möglich ist)
- Je eine Schicht Hospitation bei Rettungsdienst, Leitstelle und Polizei
- Einer angemessenen Anzahl begleiteter Einsätze mit unterschiedlichen Indikationen nach abgeschlossener theoretischer Ausbildung
- begleitendes Mentoring, beginnend mit Einstieg in die aktive Arbeit
Die theoretische Ausbildung erstreckt sich in der Regel über ca. vier Monate, Hospitationen bei Rettungsdienst, Leitstelle und Polizei schließen sich an - wie auch der Einstieg in die aktive Arbeit. Mit dem Einstieg in die aktive Arbeit tragen Sie sich im Dienstplan ein und fahren mit einem erfahrenen Notfallseelsorger bzw. einer erfahrenen Notfallseelsorgerin in Einsätze. Begleitet wird diese Phase von einem Mentoring.
Sie durchlaufen die Ausbildung in einer Gruppe und profitieren erfahrungsgemäß bis weit nach ihrer Ausbildung von der Gemeinschaft, die in der Gruppe entsteht.
Kostet die Ausbildung etwas?
Nein, die Ausbildung ist für Sie kostenfrei. Auch durch die Ausstattung, die Sie nach der Ausbildung erhalten (Rucksack, Einsatzjacke, Einsatzhose, Polo und Pullover sowie Sicherheitsschuhe), entstehen Ihnen keine Kosten.


